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Verabschiedung Pfarrer Thomas Schwab

2014.06.29 Verabschiedung Pfarrer Thomas Schwab,

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Die beiden Kirchengemeinden Dittenheim und Windsfeld. Foto: Unbekannt

Hirte zieht eine Pfarrei weiter
Dittenheimer und Windsfelder verabschiedeten Thomas Schwab ins nahe Aha



DITTENHEIM (ug) - Im Rahmen eines festlichen Gottesdiensts mit an­schließender Feierstunde wurde Pfar­rer Thomas Schwab nach 15 Jahren vielfältigen und segensreichen Wir­kens in den Kirchengemeinden Dit­tenheim und Windsfeld von den Ge­meindegliedern verabschiedet.

Zu dem vom Kirchen- und Posau­nenchor sowie von Kathrin Schuler und Michaela Durst (Orgel) in der Kirche St. Peter und Paul bereicher­ten Gottesdienst hatten sich nicht nur zahlreiche Kirchenrepräsentan­ten, sondern auch etliche weitere Gäste aus allen Bereichen des öffent­lichen Lebens eingefunden. Die Pre­digt in vertrauter Umgebung hielt vorläufig zum letzten Mal Pfarrer Schwab.
In seiner Rede machte Bürgermeis­ter Günter Ströbel keinen Hehl da­raus, dass er den Weggang des bis­herigen Ortsgeistlichen sehr bedaue­re. Der Rathauschef hob die Ver­dienste Schwabs hervor und dessen Gabe, mit allen Generationen inner­halb der Gemeinde ein gleicherma­ßen offenes, unkompliziertes und konstruktives Miteinander zu pfle­gen. Die Zusammenarbeit in den ört­lichen Gremien sei stets von Sach­lichkeit, mitunter aber auch von ei­ner freundschaftlichen und wohlwol­lenden Atmosphäre geprägt gewesen. Zu allen kirchlichen und gemeindli­chen Anlässen habe Schwab die pas­senden Worte gefunden, so Ströbel abschließend.
Ausgewogen, differenziert, kurz­weilig, humorvoll, aber auch zum Nachdenken anregend ließ Dekan Klaus Mendel den Werdegang des scheidenden Pfarrers und die Um­stände des nun erfolgten Wechsels Revue passieren. „Genüsslich" habe er die Personalakte gelesen, ließ Mendel mit einem Augenzwinkern wissen. „Nicht nach Papua-Neugui­nea, auch nicht nach Passau oder Aschaffenburg", führe der Weg Schwabs und seiner Familie. In Aha, Unterwurmbach und Pflaumfeld werde sich der beliebte Seelsorger künftig um seine „Schäfchen" küm­mern.
Von einem „großen Aufbruch" könne also keine Rede sein. Der Die­ner Gottes bleibe - durchaus zur Freude Mendels - dem Dekanatsbe­zirk Gunzenhausen erhalten. In all den Jahren seiner Tätigkeit in Dit­tenheim und Windsfeld habe sich im symbolischen Rucksack von Pfarrer Schwab einiges angesammelt - meist Gutes, bisweilen vielleicht aber auch weniger Erbauliches.
Unabhängig davon könne die Last jetzt abgestellt und zurückgelassen werden. Auf den Geistlichen warte ein neues Terrain, es würden ihm Menschen mit großer Hoffnung und Vorfreude begegnen. In diesem Sinn wünschten Dekan Mendel und auch der Senior des Pfarrkapitels, Thors­ten Wolff, den zum Dreierverbund wechselnden Pfarrer Schwab in sei­nem bevorstehenden Wirkungskreis viele gedeihliche Entwicklungen und Erfahrungen.
Geduld hingegen müssten mögli­cherweise die Dittenheimer aufbrin­gen. Derzeit halten sich die Bewer­bungen von Pfarrern in ländliche Ge­meinden in überschaubaren Grenzen, informierte der Dekan die Kirchenbe­sucher. Dennoch werde mit allen Be­teiligten selbstverständlich versucht, eine termingerechte Lösung zu finden. Bis dahin wird überwiegend der Gun­zenhäuser Pfarrer Ekkehard Malcher für den seelsorgerischen Dienst in Dittenheim zuständig sein.
Den frommen Wünschen für Tho­mas Schwab schloss sich unter ande­rem der Vertrauensmann des Ditten­heimer Kirchenvorstands, Werner Hauck, vorbehaltlos an. Er blickte zurück, als vor 15 Jahren nach relativ kurzer Vakanz wieder Leben ins Pfarrhaus einkehrte. Seit damals sei man in den Genuss von Schwabs um­fangreicher Arbeit mit den verschie­denen Chören, Gruppen und Kreisen gekommen. „Uns, der Gemeinde, und ich hoffe auch ihnen und ihrer Fami­lie, hat es viel Freude bereitet", mach­te Hauck deutlich.
Dank zu sagen gelte es im Namen des Kirchenvorstands und damit aller Gemeindeglieder aber auch für die abgehaltenen Gottesdienste, Taufen, Konfirmationen, Trauungen und Be­erdigungen sowie für die unzähligen Kranken- und Altenbesuche. Wie alle anderen Grußwortredner und Betei­ligten hatte auch Werner Hauck für Pfarrer Schwab und seine Familie Ge­schenke parat. Nach dem Gottesdienst ging es zum „gemütlichen Beisammensein" in das eigens zu diesem Anlass aufgestellte Zelt direkt vor dem Philipp-Melanch­thon- Haus. Hier bestand die Gelegen­heit zur persönlichen Verabschiedung. Davon regen Gebrauch machten ne­ben Geschäftsführer Martin Albrecht vom Evangelischen Krankenverein Gunzenhausen unter anderem die Mitglieder der einzelnen gemeindli­chen und kirchlichen Formationen. Insbesondere mit stimmungsvollen musikalischen Beiträgen erwiesen der Dittenheimer Männergesangverein, das Ki-Go-Team, der Sing- und Spiel­kreis, die Jungschar und der Frauenkreis sowie die Evangelische Landju­gend, der Posaunenchor und die FFW Dittenheim mit ihrer Hornistengrup­pe der sichtlich gerührten Pfarrersfa­milie ihre Reverenz.
Ganz zum Schluss waren Thomas Schwab, seine Frau Irmela und die beiden Töchter Christina und Elisa­beth an der Reihe. Sie servierten den Dittenheimern ein mit großem Ap­plaus honoriertes Abschiedsständ­chen.

 

Quelle: Altmühl-Bote Gunzenhausen, Ausgabe 03. Juli 2014

© Text: Ulli Gruber, Altmühl-Bote

© Foto: Horst Kuhn

 

Dekanat Gunzenhausen

Horst Kuhn

Öffentlichkeitsreferent

 

2014.29.06. Verabschiedung Pfarrer Thomas Schwab

Die Vertrauensleute Sonja Betz (links) aus Windsfeld und Werner Hauck

(rechts) aus Dittenheim übergaben im Namen des Kirchenvorstandes Geschenke an

Christina, Elisabeth, Irmela und Thomas Schwab. Foto: Kuhn

 

2014.06.29 Verabschiedung Pfarrer Thomas Schwab2014.29.06. Verabschiedung Pfarrer Thomas Schwab

Auf den Weg in das Gotteshaus: Peter und Paul.

 

2014.29.06. Verabschiedung Pfr. Thomas Schwab

Pfarrer Thomas Schwab bei der Begrüßung.

 

2014.29.06. Verabschiedung Pfarrer Thomas Schwab

Dekan Klaus Mendel bei der Entpflichtung von Pfarrer Thomas Schwab

aus dem Amt eines Seelsorgeres für die beiden Kirchengemeinden

Dittenheim und Windsfeld.

 

2014.06.29 Verabschiedung Pfarrer Thomas Schwab

Bei der Feierstunde am Philipp-Melanchthon-Haus verabschiedeten

sich die verschiedenen Gruppen und Kreise mit musikalischen

Beiträgen von Pfarrer Thomas Schwab und seiner Familie.

Foto: Gruber

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