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Dekanat Gunzenhausen  |  E-Mail: info@dekanat-gunzenhausen.de  |  Online: http://www.dekanat-gunzenhausen.de

Weihnachten 2013 in den Kirchengemeinden

Gunzenhausen-Stadtkirche
Stadtkirche Gunzenhausen: Foto: Kuhn

Volle Gotteshäuser zum Fest

Gottesdienste an Weihnachten traditionell sehr gut besucht

  

GUNZENHAUSEN - Alle diejenigen, die von einer weißen Weihnacht geträumt hatten, wurden in diesem Jahr enttäuscht. Statt Schnee gab es am Heiligen Abend eher frühlingshafte Temperaturen und an den Feiertagen dominierte nasskaltes Regenwetter.

Dies tat der guten Stimmung allerdings keinen  Abbruch und die Festtage verliefen insgesamt sehr friedlich. Die Polizei jedenfalls meldete keine besonderen Vorkommnisse und die Feuerwehr musste keine in Brand geratenen Christbäume löschen.

In der Stadt und in den Landgemeinden waren die Gottesdienste traditionell hervorragend besucht. In vielen Orten war am Heiligen Abend der Christvesper ein Familiengottesdienst vorangestellt. So auch in der Gunzenhäuser Stadtkirche, wo Pfarrer Claus Bergmann nachmittags ein „volles Haus" begrüßte. Ein Blickfang war neben der großen Krippe der in neuem Glanz strahlende Christbaum. Fleißige Helferinnen der evangelischen Kirchengemeinde hatten als Schmuck mehr als 150 prächtige Sterne gebastelt, wofür Bergmann herzlich dankte. Der Kinderchor brachte beim Familiengottesdienst das Krippen-Singspiel „Freude, Freude" zur Aufführung. Mit den Kindern einstudiert hatte es Kirchenmusikdirektor Bernhard Krikkay, der als Organist zusammen mit dem Posaunenchor unter Leitung von Sabine Fischer-Kugler auch für den guten Ton sorgte. Voll besetzt war die Stadtkirche auch bei der anschließenden Christvesper, die ebenfalls von Pfarrer Bergmann gehalten wurde.
Mit den Christen weltweit feierten auch die Katholiken in der Pfarrkirche St. Marien in Gunzenhausen das Geburtsfest Jesu. Stadtpfarrer Christian Konecny hielt die Weihnachtspredigt. Bereits am Nachmittag des Heiligen Abends war bei der Kinderkrippenfeier, die unter dem Motto „Laudato si - sei gepriesen, Du selbst bist Mensch geworden" stand, das weihnachtlich geschmückte Gotteshaus bis auf den letzten Platz gefüllt. Während die Kinder mit Freude und in Erwartung dem „Geburtsspiel" entgegenfieberten, genossen die Erwachsenen bereits beim Betreten der Kirche die musikalische Einstimmung der Bläser auf das Fest. Beim Einzug mit der Geistlichkeit zum Altar brachte die Familie Pabst die Marienfigur, die während der Adventszeit in verschiedenen Häusern aufgestellt war, zum Altar zurück. 

Erich Neidhardt/Ludwig Göttler

 

© Quelle: Altmühl-Bote Gunzenhausen, Ausgabe 27.12.2013

Horst Kuhn

Dekanat Gunzenhausen

Öffentlichkeitsreferent

 

Stadtkirche Gunzenhausen Weihnachten 2013

Familiengottesdienst Pfarrer Claus Bergmann:

Foto: Neidhardt

 

Stadtkirche Gunzenhausen Weihnachten 2013

"Freude,Freude" betiltelte sich das Singspiel welches KMD Bernhard Krikayy

mit den Kindern des Kinderchores einstudiert hatte. Foto: Kuhn

 

Stadtkirche Gunzenhausen Weihnachten 2013

Nach der Christvesper spielte der Posaunenchor auf dem Marktplatz

vor zahlreichen Zuhörern weihnachtliche Weisen.

 

 

 

Hl. Abend in Muhr am See

 

 

Weihnachten 2013 Muhr_St.Johannis

Kirche St. Johanni. Foto: Kuhn

 

Auf sein Herz gehört


MUHR AM SEE (gln) - Krippen­spiele der Kindergottesdienstkinder, der Jungscharkinder oder in man­chen Gemeinden auch der Konfir­mandinnen und Konfirmanden gehö­ren zu den Gottesdiensten am Heili­gen Abend.

Auf dem Hintergrund des biblischen Berichts des Evange­listen Lukas wird das Weihnachtsge­schehen mehr oder weniger ausge­schmückt dargestellt und es treten dann auch Personen auf, die im Evangelium zwar nicht wörtlich genannt werden, aber in der einen oder anderen Art sicher auch vorhanden waren. So gehören zur Szene der Herbergssuche auch meist ein Wirt oder eine Wirtin, die Maria und Jo­sef wegen Überbelegung des Hauses abweisen.
Im Krippenspiel der Kindergottes­dienst- und Jungscharkinder in der St.-Johannis-Kirche sollte das Krip­penspiel auch nach der herkömmli­chen Weise ablaufen, aber dann kam es anders und es wurde nicht das Krippenspiel, wie es den Rollen nach einstudiert war, sondern es war ein „missglücktes Krippenspiel". Karli, der den Herbergswirt spielte, hielt sich nicht an seine Rolle und wies Maria und Josef nicht ab, als sie bei ihm anklopften, sondern nahm sie in sein Haus auf. Er hielt sich nicht starr an die ihm zugeteilte Rolle, sondern ließ sein Herz sprechen. Und das ist wohl auch ein entscheidender Teil der Weihnachtsbotschaft, auf sein Herz zu hören und das Herz sprechen zu lassen, dass man es wagt, alte Wege zu verlassen und Neues zu wagen, die Nächstenliebe über das Gesetz zu stellen. In eindrucksvoller Weise brachten die Kin­der mit ihrem sogenannten „miss­glückten Krippenspiel" diese Bot­schaft rüber, sodass aus dem ge­wöhnlichen Krippenspiel - der Darstellung des Weihnachtsgeschehens - ein anderes, ein ganz besonderes Krippenpiel wurde, in dem die Liebe im Mittelpunkt stand.

 

Quelle: Altmühl-Bote Gunzenhausen, Ausgabe 31. Dezember 2013

© Text und Foto: Pfarrer i. R. Niekel

Horst Kuhn

Dekanat Gunzenhausen

Öffentlichkeitsreferent

 

2013. Muhr am See, Krippenspiel

Die Akteure des Kindergottesdienstes und der Jungschar mit ihren Begleitern. „Das missglückte Krippenspiel" war der Titel, ist aber keine Bewertung der Leistungen der jungen „Schauspieler". Foto: Niekel

 

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