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2013.07.07. Klangvolle Sommerabende in Haundorf zu Gast

2013. St. Wolfgang Haundorf
Kirche "St. Wolfgang" Foto: Kuhn

Bach-Kantate gelauscht


„Klangvolle Sommerabende" gastierten in Haundorf

 


HAUNDORF (hk) - Premiere bei der Konzertreihe „Klangvolle Som­merabende im Fränkischen Seen­land": Erstmals wurde ein Festgot­tesdienst durchgeführt, in dessen Verlauf eine Kantate zur Aufführung kam.

Zu dem Gottesdienst in der Kirche St. Wolfgang hießen die beiden Orts­geistlichen Katharina und Thorsten Wolff eine große Anzahl von Besu­chern willkommen. Sie waren gekom­men, um der Predigt von Regional­bischof Christian Schmidt zuzuhören und die Kantate „Jauchzet Gott in al­len Landen von Johann Sebastian Bach, dargeboten von Dagmar Gareis (Solo-Sopran), Martin Linck (Solo-Trompete), Michael Spiecker (Violine 19), Birgit Trunk (Violine 2), Johannes Schwinn (Viola), Petra Mehringer (Vi­oloncello) und Gerhard Schorndanner (Kontrabass), in einer besonderen At­mosphäre zu genießen. Kirchenmu­sikdirektor Bernhard Krikkay, dem die musikalische Leitung oblag, spiel­te das Cembalo und setzte sich zur Be­gleitung der Liturgie und der Gemein­degesänge auf die Orgelbank der einmanualigen Orgel der St.-Wolfgang-Kirche.
Zur Einstimmung auf die Kantate führte Regionalbischof Schmidt aus, dass Johann Sebastian Bach (1685- 1750) etwa 300 Kantaten geschrieben hat. Für jeden Sonntag des Kirchen­jahres eine, manchmal auch mehrere, die in der Regel auf das jeweilige Sonntagsevangelium bezogen sind. Schmidt gab ergänzende Erläuterun­gen zu den einzelnen Sätzen. Es be­gann mit der „Aria", von der Trompe­te und den Streichern in C-Dur einge­leitet, bei der die Sopranstimme in großartigen Koloraturen das Lob Got­tes zu singen hat. Im zweiten Satz, der „Recitativo", ging es im Tempo etwas schlichter zu, während die Instrumen­talisten und die Sängerin den dritten Satz „Aria" im Stil eines innigen Ge­bets zum Ausdruck brachten. Die Bit­te, dass man immer wieder die Kraft zum Vertrauen bekommen möge, wur­de im schlichten Choralsatz „Sei Lob und Preis mit Ehren, Gottvater, Sohn, Heiligem Geist" deutlich, bevor es im vierten Satz, der „Aria", mit Gesang und Instrumenten in ein rasendes Tempo überging, bei dem die Trompe­te mit ihrem Glanz in das jauchzende „Alleluja - lobe den Herrn" mit ein­stimmte.
In der Predigt führte das Kirchen­oberhaupt für den Kirchenkreis Ans­bach- Würzburg aus, dass man sich an vielen Orten dem Singen hingeben könne, vor allem im Gottesdienst. Wo Wort, Sakrament und Musik verkün­det würden, sei Gott immer gegen­wärtig. Pfarrer Thorsten Wolff be­dankte sich bei Regionalbischof Christian Schmidt, bei KMD Bern­hard Krikkay für die Vorbereitung und die Mitwirkung am Festgottes­dienst und bei allen Musikern für die glanzvoll zur Aufführung gebrachte Bach-Kantate. Im Nachspiel erklang aus der Sonata „A Quattro" ein da­zugehöriges „Allegro", komponiert vom italienischen Komponisten und Violinisten Arcangelo Corelli (1653-1713). Nach dem Gottesdienst sich die Besucher bei bestem Wetter im Schatten der Kir­che zum geselligen Beisammensein. Frauen des Kirchenchors und der Kirchengemeinde Haundorf hatten hierzu Speis und Trank vorbereitet.

 

Quelle: Altmühl-Bote Gunzenhausen, Ausgabe 13.07.2013

© Text und Fotos: Horst Kuhn

Horst Kuhn

Dekanat Gunzenhausen

Öffentlichkeitsreferent

 

Klangvolle Sommerabend Haundorf 2013

Sängerin Dagmar Gareis und die Musiker an den Streichinstrumeten und an der

Trompete trugen in der Haundorfer Kirche die Kantate "Jauchzet Gott in allen

Landen vor".                                                                                      Foto: Kuhn

 

 

Klangvolle Sommerabende 2013

Regionalbischof Christian Schmidt gemeinsam mit KMD Bernhard Krikayy und

dem Pfarrerehepaar Katharina und Thorsten Wolff.

 

 

 

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