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Dekanat Gunzenhausen  |  E-Mail: info@dekanat-gunzenhausen.de  |  Online: http://www.dekanat-gunzenhausen.de

2013.03.21. Dekanatssynode, Teil 2

2013-Dekanatssynode
Dekan Klaus Mendel (rechts) gemeinsam mit den gewählten Mitgliedern in den Dekanatsausschuss für das Dekanat Gunzenhausen. Foto: Kuhn

Berichte auf der Dekanatssynode

GUNZENHAUSEN (hk) - 1500 Mitgliedern unterstützen den Evan­gelischen Krankenverein Gunzenhau­sen. Wie Geschäftsführer Martin Alb­recht vor den Mitgliedern der Deka­natssynode berichtete, wurden im letzten Jahr 64 876 Hausbesuche in der Kategorie Grundversorgung und 3989 Hausbesuche mit hauswirt­schaftlichen Leistungen vorgenommen.

Die 27 Plätze des Pflegezentrums in der Leibnizstraße sind hervorragend ausgelastet. Auch die 27 Plätze der ta­gesstruktuierende Hausgemeinschaf­ten in der Zufuhrstraße, die auf zwei Gruppen mit 12 und 15 Bewohnern verteilt sind, sind bestens belegt. Ge­rade die Betreuung und Pflege von de­menzkranken Menschen stellt eine immer größer werdende Herausforde­rung dar. Die über 70 Wohnungen des Betreuten Wohnens in der Leibniz­- und Zufuhrstraße sind alle belegt. Hier existiert eine lange Warteliste von über hundert Interessenten. Die Kranken- und Altenpflege beschäftigt nach dem Bericht des Geschäftsfüh­rers Albrecht 130 Mitarbeiter in den verschiedensten Berufsgruppen. Au­ßerdem werden Ausbildungsplätze für die dreijährige Altenpflegeausbildung angeboten. Derzeit sind es acht Schü­ler verteilt auf drei Jahrgängen.
In der Asylberatung tätig
Geschäftsführer Martin Ruffertshö­fer vom Diakonischen Werk Weißen­burg-Gunzenhausen teilte mit, dass seit dem 15. September 2012 die Asyl­beratung im Landkreis angeboten wird. Momentan finden 136 asylsu­chende Menschen in Unterkünften in Brand, Heidenheim und Treuchtlingen Hilfe, Unterstützung sowie Sozialpä­dagogische Beratung. Unter den Asylsuchenden sind 65 Kinder und Ju­gendliche. Die Asylsuchenden werden von Daniel Guckenberger im Rahmen einer Halbtagesstelle betreut.
Dem Bericht war weiter zu entneh­men, dass das Diakonische Werk viele soziale Schwerpunkte im Gunzenhäu­ser Dekanatsbezirk abdeckt, unter anderem in der Jugendsozialarbeit an der Stephanie-Mittelschule Gunzen­hausen (Ja S), wo Thomas Pfaffinger als Sozialpädagoge des Diakonischen Werks tätig ist. Erfolge gibt es auch im Jugendmigrationsdienst (JMD) zu verzeichnen, eine Integrationsarbeit für junge Zuwanderer und Zuwande­rinnen. Inzwischen konnte viel Ver­trauen aufgebaut werden. Junge Men­schen unterschiedlichster Religions­zugehörigkeit nehmen die Angebote wahr. Durch den gemeinsamen Be­trieb eines Jugend-Cafés (Streetwor­kerin Svenja Memet) bot sich im vergangenen Jahr nachmittags den jun­gen Menschen eine Anlaufstelle in Form einer „Offenen Tür". Als sehr konstruktiv und bereichernd bezeich­net Martin Ruffertshöfer die Zusam­menarbeit mit der Gunzenhäuser Pfarrerin Heike Bachmann, sowohl bei der Streetworkarbeit, als auch bei der Schulsozialarbeit mit dem Ju­gendmigrationsdienst.
Diakon Heinrich Förthner, Beauf­tragter für die Kindergottesdienstar­beit im Dekanatsbezirk gab bekannt, dass in 23 Kirchengemeinden Kinder zum Kindergottesdienst eingeladen werden. In Gunzenhausen gibt es an­stelle des sonntäglichen Kindergot­tesdiensts im Löhe-Saal eine Kundenbetreuung und dazu jeden ersten Samstag im Monat einen Kindervormittag, den Keks (Kinder erleben Kir­che samstag) mit guter Resonanz.
Schäferwagenkirche kommt gut an
Sehr gut angenommen wurden nach den Worten von Pfarrer Martin Geisler (Kalbensteinberg) die kirchlichen An­gebote der Urlauberseelsorge, beson­ders die sonntäglichen Schäferwagenkirchen- Seegottesdienste am Altmühl­see und am Brombachsee, die Kirchen­führungen in der Kalbensteinberger Rieter-Kirche und in der Gunzenhäu­ser Stadtkirche, die „Gute-Nacht-Kir­che" in Absberg und Kalbensteinberg sowie die beiden Fahrradwanderungen von Kirche zu Kirche.
Dass sich die Reihe „Klangvolle Sommerabende in fränkischen Dorf­kirchen" bewährt hat, darauf ging Kirchenmusikdirektor Bernhard Krikkay ein. Sorge bereitet ihm die Ausführung der Organistendienste. Auf längere Sicht sollten die Kirchen­gemeinden dringend Schüler, die nach der Ausbildung zur Verfügung stehen, oder geeignete Klavierspieler gewon­nen werden, die einen Beitrag zur Ab­deckung der Orgeldienste leisten könnten.
Nunmehr endgültig beschlossen ist die Vereinbarung über eine Partner­schaft zwischen dem Dekanat Gun­zenhausen und dem Selangor-Dist­rikt der Lutherischen Kirche von Malaysia. Wie Pfarrer Matthias Knoch, zuständiger Missionbeauf­tragter für den Dekanatsbezirk, nach der Entscheidung durch die Synoda­len bekanntgab, wird im Laufe die­ses Jahres eine Gruppe aus dem De­kanatsbezirk nach Malaysia reisen, um dort die Partnerschaftsurkunde zu unterschreiben. Knoch richtete an die Synodalen die Bitte, in den Kir­chengemeinden Missionsbeauftragte zu wählen, um die Partnerschaft zwischen beiden Bezirken noch wei­ter zu vertiefen

Quelle: Altmühl-Bote Gunzenhausen, Ausgabe 26.03.2013

© Text und Foto:

Horst Kuhn

DB-Öffentlichkeitsreferent

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