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Dekanat Gunzenhausen  |  E-Mail: info@dekanat-gunzenhausen.de  |  Online: http://www.dekanat-gunzenhausen.de

2012.07.08. Dekanatsfest der weltweiten Kirche

Gun-Dekanatsfest
Direktor Peter Weigand von der Mission EineWelt in Neuendettelsau nahm zusammen mit Dekan Klaus Mendel und Dekan Emmanáel Yalamu die Aussendung von Dr. Damaris Kneif nach Papua Neuguinea vor. Fotos: Kuhn

Die Partnerschaft mit Malaysia besiegelt.

Abkommen mit dem Distrikt Selangor in Kuala Lumpur im Rahmen des Dekanatsfests unterzeichnet.


Das „Dekanatsfest der welt­weiten Kirche" an der Stadt­kirche erlebte mit der Unter­zeichnung eines Partner­schaftsabkommens zwischen dem Dekanat Gunzenhausen und dem evangelisch-luthe­rischen Distrikt Selangor in Kuala Lumpur, der Haupt­stadt des südostasiatischen Inselstaats Malaysia, und der Aussendung der Ärztin Dr. Damaris Kneif nach Papua-Neuguinea durch die Mission Eine Welt zwei Höhepunkte.
Zahlreich hatten sich die Gemeindeglieder aus den Kirchengemeinden im Deka­natsbezirk Gunzenhausen zum Festgottesdienst in der Stadtkirche eingefunden.
Dekan Klaus Mendels beson­dere Grüße galten den Gäs­ten aus Malaysia, Tansania, Papua Neuguinea und Äthio­pien, Direktor Peter Weigand von der Mission Eine Welt und dem Vorsitzenden der Gesellschaft für Innere und Äußere Mission im Sinne der lutherischen Kirche, Pfarrer Detlef Graf von der Pahlen.
Erfreut zeigte sich Mendel, dass nach vielen Jahren am Kreuzaltar der Stadtkirche wieder die Aussendung einer Persönlichkeit in ein Missionsland erfolgt.
Die Festpredigt hielt Pfarrer Lau Tong Hoong. Er brachte seine Freude darüber zum Ausdruck, dass der De­kanatsbezirk Gunzenhausen eine Partnerschaft mit dem District Selan­gor anstrebt. Die Übersetzung der Predigt nahm Dekan Mendel vor, der schon des Öfteren in Malaysia weilte und einige Jahre in Hongkong als Seelsorger tätig war.
Gemeinsam unterzeichneten Dekan Klaus Mendel und Dekan Aron Yap Chuan Ching sodann eine Urkunde zur anstehenden Partnerschaft zwi­schen dem Dekanatsbezirk Gunzen­hausen und dem District Selangor. Diese beinhaltet unter anderem, dass gegenseitige Gedankenaustausche und Besuche durchgeführt werden und jedes Jahr ein Gottesdienst im je­weiligen Dekanat beziehungsweise Distrikt stattfindet, in dem auf das Miteinander eingegangen wird. Für das Jahr 2013 sind beim Gunzenhäu­ser Missionskreis Reiseüberlegungen im Gange, um in Kuala Lumpur die gemeinsame Partnerschaft endgültig zu besiegeln.
Festlich vollzog sich die Aussen­dung von Dr. Damaris Kneif durch Direktor Peter Weigand von der Neuendettelsauer Gesellschaft Missi­on Eine Welt in das Braun-Memori­al- Hospital in Finschhafen in Papua Neuguinea. Die 45-Jährige wirkte zuletzt als Oberärztin für allgemeine Chirurgie, Orthopädie und Unfall­chirurgie an der Helios-Klinik in Bad Gandersheim (Niedersachsen) und wird zunächst für fünf Jahre in Finschhafen tätig sein. Für die rund 80000 Menschen in dieser Region stehen im Hospital etwa 160 Betten und weitere soziale Einrichtungen zur Verfügung. Assistiert bei der Aussendungshandlung wurde Direk­tor Weigand durch Emmanàel Yala­mu, Dekan des Siassi Districts der evangelisch-lutherischen Kirche in Papua Neuguinea und dem Gunzen­häuser Dekan Klaus Mendel.
Musikalisch ausgestaltet wurde der Gottesdienst von Mitgliedern der Po­saunenchöre im Dekanatsbezirk Gun­zenhausen unter der Leitung von Wolfgang Schnotz und Bernhard Vol­kert, dem Gospelchor der Kirchenge­meinde mit seinem Dirigen­ten Kirchenmusikdirektor Bernhard Krikkay und dem Ufunuo-Chor aus dem Reha­bilitations- und Ausbil­dungszentrum für Menschen mit Behinderung in Usa Ri­ver in Tansania, der derzeit auf Einladung der Mission Eine Welt Neuendettelsau in der Bundesrepublik auf einer Konzerttournee weilt.
Die Gesanggruppe gab nach dem Gottesdienst auf der Bühne neben der Stadtkirche ein recht unterhaltsa­mes Konzert. Steifes Auf­der-Stelle-stehen kennen die sieben Sängerinnen und sechs Sänger aus Tansania nicht. Afrikanische Trom­meln und Schellenringe ga­ben den Takt vor. Hüften, Hände und Beine waren ständig in Bewegung. Die Lieder des Ufunuo-Chors haben durchweg christliche Inhalte: Gott wird angeru­fen, Jesus verehrt. Sowohl Bewegungen als auch die Musik erinnerten dabei je­doch stark an traditionelle afrikanische Stammestänze und -gesänge.
Während des Fests bestand die Möglichkeit, sich an den Ständen des Missionskreises im Gun­zenhäuser Dekanatsbezirk, der Ge­sellschaft Mission Eine Welt und der Gesellschaft für Innere und Äußerer Mission über die kirchlichen missio­narischen Tätigkeiten rund um den Erdball zu informieren. Große Beach­tung fand unter anderem eine Bilder­ausstellung vom Missionskreis der Kirchengemeinde Merkendorf, die seit vielen Jahren eine Partnerschaft zu der Schwesternschaft in Ushirika wa Neema in Tansania aufrecht erhält, die das Waisenhausdorf Kalali be­treut.
Die Dekanatsjugend um Dekanats­jugendreferentin Judith Grosser be­schäftigte die Kinder mit kurzweili­gen Spielen und für das leibliche Wohl der Besucher des Dekanatsfests war bestens gesorgt.

Quelle: Altmühl-Bote, Gunzenhausen, Ausgabe 12.07.2012

Horst Kuhn

Öffentlichkeitsreferent

 

Gun-Dekanatsfest

 

Dekan Klaus Mendel (links) und Dekan Aaron Yap Chuan Cing unterzeichen die  Vereinbarung über die Partnerschaft

 

 

 

Gun-Dekanatsfest

 

Recht schwungvoll präsentierte sich der Chor aus dem tansanischen Usa River beim Dekanatsfest in Gunzenhausen.

 

 

Gun-Dekanatsfest

 

Der Missionskreis der Kirchengemeinde Merkendorf informierte über das Waisenhaus Kalai in Tansania

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