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2012.22.03. Dekanatssynode, 2012, Teil II

2012.22.03. Dekanatssynode II
Erstatteten auf der Dekanatssynode Gunzenhausen Bericht: Dekanatsjugendreferentin Judith Grosser (links) und Pfarrerin Heuke Bachmann (rechts), zuständige für Migrantenarbeit im Dekanatsbezirk, mit Dekan Klaus Mendel. Foto: Kuhn

Jugend, Migranten und Mission.

Auf Dekanatssynode in Absberg Schwerpunkte kirchlicher Arbeit erläutert.

 

Die Ju­gend-, Migranten und Missionsarbeit wird im evangelischen Dekanatsbe­zirk einen größeren Stellenwert be­kommen. Davon gehen Dekanatsju­gendreferentin Judith Grosser, Deka­natsjugendpfarrer Ekkehard Malcher, Migrantenbeauftragte Pfarrerin Hei­ke Bachmann und Dekanatsmissions­pfarrer Matthias Knoch aus.


Was es damit auf sich hat, erläuter­ten sie auf der Dekanatssynode in Absberg. Seit ihrem Dienstantritt in Gunzenhausen vor sechs Monaten ist Heike Bachmann nicht nur für den Seelsorgedienst im Sprengel IV der Kirchengemeinde Gunzenhausen zu­ständig, sondern auch für die Betreu­ung von Migranten auf örtlicher Ebe­ne und im gesamten Dekanatsbezirk. Das halbe Jahr war wesentlich ge­prägt durch Antrittsbesuche und Kontaktaufnahmen mit der Stadt Gunzenhausen und dem Diakoni­schen Werk sowie durch viele Gesprä­che mit Menschen mit Migrationshin­tergrund. Wertvolle Begegnungen hat­te Bachmann beim internationalen Seniorennachmittag im Lutherhaus, bei Kasual- und Geburtstagsbesu­chen, in der Speis in Gunzenhausen und bei Konfirmandenbesuchen. Um gezielter mit Familien außerhalb der Kirchengemeinde Gunzenhausen in Kontakt zu kommen, bittet die Pfarre­rin um Hinweise und Unterstützung nicht nur von Kollegen aus dem Pfarr­kapitel, sondern auch von Kirchen­vorständen und Kirchengemeinde­gliedern.
Zusammen mit dem Leiter des Gun­zenhäuser Gospelchors, Ekkehard Lindauer, war Heike Bachmann zwei­mal in Haundorf-Brand, um die Asyl­bewerber und ihre Lebensbedingun­gen kennenzulernen. Beim ersten Tref­fen konnten mehrere Männer für ein Mitwirken im Gospelchor gewonnen werden. Sie nehmen regelmäßig an den Chorproben teil und haben sich bereits bei der Verabschiedung von Kirchenmusikdirektor Alexander Serr eingebracht.
Ekkehard Malcher hob hervor, dass sich an einem Traineeprogramm 22 Jugendliche aus dem Dekanat Gun­zenhausen beteiligten. Der Dekanats­jugendpfarrer erwähnte auch die „Schwitzaktion", den „Konfiaus­klang" in der Stadtkirche, das „Ju-Camp", ein Angebot für „Frischkon­firmierte", das Kinderzeltlager am Brunner Weiher und eine Ferienfrei­zeit in London. Viele Mitarbeiter wa­ren tatkräftig an der Durchführung des „Präpi-Camps" auf der Wasserkuppe in der Rhön beteiligt. Sie sorg­ten dafür, dass diese Freizeit für 140 Präparanden zu einem unvergessli­chen Erlebnis wurde. Bei vielen Ver­anstaltungen wirkte die Dekanats­band „Herrschaftszeiten" mit. Die Dekanatsjugend nahm Abschied von Dekanatsjugendreferent Frank Schleicher der in den benachbarten Dekanatsbezirk Weißenburg wechsel­te.
Jugend in Verantwortung nehmen
Ziel von Dekanatsjugendreferentin Judith Grosser, die im November die Nachfolge von Diakon Frank Schlei­cher antrat, ist es, Jugendliche mehr in die Verantwortung einzubeziehen und deren Aufgaben innerhalb der Deka­natsjugendkammer (DJK) und dem Leitenden Kreis (LK) klar abzugren­zen. Seit einigen Wochen befinden sich die Büroräume in der Specksrothstra­ße 17. Dank der Unterstützung vieler Jugendlicher ging der Umzug rei­bungslos über die Bühne. Grosser wies auf die Freizeiten und andere Veran­staltungen im Jahr 2012 hin. Sie for­derte die Kirchengemeinden dazu auf, Jugendliche zu finden, die sich für die Kirchenvorstandswahl im Oktober zur Verfügung stellen.
Neues aus dem Missionskreis hatten Dekanatsmissionspfarrer Matthias Knoch und Dekanatsmissionsbeauf­tragter Helmut Walter zu vermelden. Hauptgegenstand der monatlichen Treffen der Missionsbeauftragten aus den Kirchengemeinden war die ange­strebte Partnerschaft zwischen dem Selangor-District der Lutherischen Kirche von Malaysia und Singapur, dessen Bischof Philipp Lok Oi Peng im vergangenen Jahr anlässlich eines Besuchs in Neuendettelsau weilte, und dem Dekanatsbezirk Gunzenhau­sen. Ziel für das laufende Jahr 2012 ist, eine Vereinbarung mit dem Selan­gor- District fertigzustellen. Es geht dabei um einen jährlichen Partner­schaftssonntag, einen Tag in der Wo­che, an dem mit dem Partner gebetet werden kann, und gegenseitige Besu­che von Jugend- und Erwachsenen­gruppen aus dem Dekanat.
Eine erste offizielle Reise im Jahr 2013 zum 60-jährigen Bestehen der Partnerkirche in Malaysia soll vorbe­reitet werden.

 

Quelle: Altmühl-Bote, Ausgabe 24.03.2012

Horst Kuhn

Öffentlichkeitsreferent

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