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Dekanat Gunzenhausen  |  E-Mail: info@dekanat-gunzenhausen.de  |  Online: http://www.dekanat-gunzenhausen.de

2017.03.24 Dekanatssynode Teil: II

2016_Lutherhaus
Lutherhaus. Foto: Kuhn

Pflege-Einrichtungen gut ausgelastet

 

Evangelische Kranken- und Altenpflege Gunzenhausen berichtet auf der Dekanatssynode

 

GUNZENHAUSEN – Bei der Dekanatssynode im Gunzenhäuser Lutherhaus gab es für die Synodalen neben einem ausführlichen Bericht von Dekan Klaus Mendel (wir berichteten) Informationen zur Gunzenhäuser Kranken- und Altenpflege, zum Religionsunterricht in den Schulen, zur Dekanatsfrauen-, Kindergottesdienst- und Jugendarbeit, über die Kirchenmusik und zur Tourismusseelsorge im Fränkischen Seenland.

Dem schriftlichen Tätigkeitsbericht 2016 der Evangelischen Kranken- und Altenpflege Gunzenhausen konnten die Synodalen entnehmen, dass im Dekanat Gunzenhausen über 96000 grund- und behandlungsfähige Hausbesuche und über 8000 Hausbesuche mit hauswirtschaftlichen Leistungen absolviert wurden — pro Tag etwa 280!

Das Pflegezentrum in der Leibnizstraße war und ist mit seinen 27 Plätzen hervorragend ausgelastet. In der Zufuhrstraße waren 2016 die 27 Plätze für Hausgemeinschaften für Menschen mit Demenz deutlich besser als im Vorjahr ausgelastet. In Dittenheim ist das Angebot für Tagespflegegäste mit elf Plätzen hervorragend genutzt, ebenso das im Oktober 2016 im umgebauten Stadthaus in Merkendorf geschaffene Angebot einer Betreuungsgruppe/ Tagespflege, das regelmäßig von acht bis elf Personen in Anspruch genommen wird.

Immer wichtiger wird der Hausnotruf. Hier werden zusammen mit der Firma „Vitakt“ circa 85 Haushalte und 110 Menschen betreut; Tendenz steigend.

Mit Kirche wenig am Hut

Pfarrerin Sabine Karl berichtete, dass man es auch „auf dem Land“ mit immer weniger religiös sozialisierten Jugendlichen zu tun habe. Mit Kirche und Glauben könnten sie oft genug wenig oder nichts anfangen. Am Religionsunterricht nähmen immer mehr Schüler anderen Glaubens teil, was Gespräche bereichere und zur Auseinandersetzung mit der eigenen Überzeugung führe. Den Bericht über die Dekanatsfrauenarbeit gab Renate Derr ab, die auf drei großen Veranstaltungen zurückblickte: das Frauenfrühstück, den Dekanats-Frauentag im Lutherhaus und den gut besuchten Frauengottesdienst in Muhr am See. Dekanatsjugendreferentin Judith Grosser erzählte von einem „Präpi-Camp“ auf Burg Feuerstein, an dem 50 Jugendliche aus verschiedenen Kirchengemeinden teilnahmen. Erfreulich in Sachen Mitarbeiterausbildung: Über 20 Jugendliche konnten das Trainee- Programm beenden.

Kirchenmusikdirektor Bernhard Krikkay berichtete, dass die Reihe „Klangvolle Sommerabende“ auf gute Resonanz bei Gästen und Urlaubern gestoßen sei und seine Arbeit in vielen Kirchengemeinden gefragt sei. Die Zahl der Orgelschüler ging leicht auf acht zurück, die Personaldecke bei den Organisten ist, wie auch in den Vorjahren, nicht übermäßig gut.

Krikkay bedankte sich bei Jürgen Lechner für dessen umsichtige Planung bei der Einteilung von Organisten und bei der großen Solidarität der Musiker, die stets bereit gewesen seien, Lücken zu füllen. Insgesamt 25 Posaunenchöre waren 2016 bei vielen Gottesdiensten im Einsatz – auch in der Kreisklinik und im Altersheim. Die Seegottesdienste waren laut Krikkay für die Chöre, für Urlaubsgäste und Einheimische eine Bereicherung im Jahresprogramm.

Viele Aktivitäten zeigt der Saisonbericht 2016 aus dem Fränkischen Seenland auf. Sehr gut angenommen werden die Gottesdienste mit den Schäferwagenkirchen an Altmühl- und Brombachsee. Ein Dank galt Dekan i.R. Helmut Müller (Haundorf) der zum wiederholten Male die Urlauberseelsorge am Brombachsee übernahm.

Auf gute Resonanz stieß das Angebot „Gute-Nacht-Kirche“ in der Rieter-Kirche in Kalbensteinberg, die auch von vielen Gästen und Pilgern besucht wurde. Besondere Erwähnung fanden die abendlichen Bläserserenaden an Bord der „MS Brombachsee“ mit durchschnittlich 120 Besuchern. Am Ende der Dekanatssynode konnten Pfarrer und Synodale aus den Händen von Dekan Mendel die neue Altar-Lutherbibel entgegennehmen, jede versehen mit einen persönlichen Anschreiben von Regionalbischöfin Gisel Bornowski. Die moderne Altarbibel solle ein Zeichen sein, dass dieses Buch und seine Botschaft nach wie vor aktuell seien. HORST KUHN

2017.Dekanatssynode

Aktuelle Botschaft: Dekan Klaus Mendel (rechts) übergab an Pfarrer und Synodale

des Gunzenhäuser Dekanatsbezirks die neue Altar-Lutherbibel.

Foto: Kuhn

 

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